Elektroseglerschlepp ist keineswegs neu! Bereits Anfang der 1980er Jahre, als die Elektroantriebe im Modellflugzeug gerade erst laufen lernten, war es dem rührigen Vater- Sohn Gespann Hans- Dieter und Thomas Levin zu zeigen gelungen, dass es durchaus möglich war, Seglerschlepp auch mit elektrischem Antrieb zu betreiben. Was dieses gut eingespielte Duo damals zustand brachte, war allerdings eher eine Demonstration der Möglichkeit. Sie hatten dafür ein großes, aber extrem leichtes Schleppmodell gebaut, das es schaffte, einen speziell dafür konzipierten, äußerst filigran anmutenden Leichtsegler hinter sich her und letztendlich irgendwie auf Höhe zu ziehen. Heute, beinahe 30 Jahre später, wird dieser Gedanke von vielen Clubs wieder aufgegriffen, oftmals notgedrungen, denn es ist Ihnen auf manchen Plätzen nicht mehr erlaubt, Antriebe mit Verbrennungsmotor zu betreiben.

Elektrisch angetriebene Schleppmaschinen, wie im Bild zu sehen, verfügen heute bereits über genügend Power, um auch Großsegler der 6 Meter-Plus- Klasse auf große Höhe zu schleppen.  Einzig verbleibendes Problem ist der mobile Energienachschub dann, wenn die mitgebrachten  Akkus  „leergeflogen“ sind.  Eine normale Starterbatterie, wie sie jeder Pkw eingebaut hat, hilft hier kaum noch weiter.

Vereinen, die nur noch elektrisch schleppen wollen oder dürfen müssen sich eine „ladetechnische Infrastruktur“ schaffen. Wichtig wird aber auch ein hoher Grad der Energienutzung bleiben.

An dieser Stelle setzt der neue DMFV- Experimental- Wettbewerb „Elektroseglerschlepp“ an (siehe Termine).

Teilnehmen dürfen alle Gespanne mit elektrisch angetriebener Schleppmaschine bis 25 kg.  Ziel ist es, einen möglichst großen (schweren) Segler mit einer Batterieladung möglicht oft auf möglichst große Höhe zu bringen.

Das neue Reglement 2.0 gibt es ab Ende März 2010 hier zum Download.